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Gegen Ende des 18. Jahrhunderts hat sich eine selbst für heutige Maßstäbe hochwertige Buddelschiff-Kultur entwickelt.
Professionelle Modellbauer der Schiffswerften setzten Miniaturmodelle ihrer Schiffe in überragender Perfektion in Flaschen.
Die Hochzeit des Flaschenschiffbaues indessen war zu Mitte und zu Ende des 19. Jahrhunderts.
Als Flasche wird aus Stilgründen meist eine klare, glatte Spirituosenflasche handelsüblicher Größe (häufig 0,7 l bis 1,0 l, vereinzelt auch bis zu 5,0-l-Gastronomie-Größe) bzw. eine klare Apothekerflasche entsprechender Größe verwendet.
Der Flaschenschiff-Rumpf wird in der Regel aus Massivholz, die Masten meist aus handelsüblichen Rundholzstäben, die Takelage aus Garn und die Segel meist aus Papier gefertigt. Der Durchmesser der Flaschenhalsöffnung beträgt bei klassischen Flaschenschiffen höchstens 1/4 bis ein 1/3 des Flaschendurchmessers (bei einer kreisförmigen Flasche).
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